Lebenslauf

Der tabellarische Lebenslauf

Der Lebenslauf gehört immer zu einer Bewerbung! Mit einem Lebenslauf in tabellarischer Form geht es darum, umfassende Informationen zu Ihrer Person zu geben. Ein Lebenslauf zählt die bisherigen beruflichen Stationen, absolvierte Ausbildungen sowie weitere Informationen auf. Der Aufbau eines Lebenslaufes ist im Normalfall antichronologisch.

Der Aufbau des Lebenslaufes

  1. Persönliche Daten
  2. Beruflicher Werdegang
  3. Ausbildung / Studium / Schule
  4.  Wehrdienst
  5.  Fachkenntnisse / Sprachkenntnisse
  6.  Hobbys / Interessen

Zudem gehört das Bewerbungsfoto in Ihren Lebenslauf, wenn Sie sich ohne Bewerbungsmappe – also beispielsweise online – bewerben.

Problematische Stationen im Lebenslauf

Nicht immer ist ein Lebenslauf optimal und es gibt beispielsweise Phasen der beruflichen Neuorientierung – oder der längeren Berufsunfähigkeit. Verleugnen Sie diese nicht. Wenn Sie möglicherweise mehrere Monate arbeitslos waren, und nebenbei noch eine Weiterbildung gemacht haben, können Sie diese zum Beispiel in den Vordergrund stellen. Zeiten dürfen natürlich nicht geschönt werden, da es sich um unwahrheitsgemäße Angaben handeln würde. Versuchen Sie, Ihren Lebenslauf immer auf 2 DIN A4 – Seiten unterzubringen, denn 3 Seiten sind nur für Führungskräfte oder Spezialisten mit sehr umfangreicher Berufserfahrung und zig Weiterbildungen zielführend.

Muss ich den Lebenslauf unterschreiben?

Den Lebenslauf müssen Sie heutzutage nur noch dann mit Angabe des Ortes und des entsprechenden Datums unterschreiben, wenn Sie sich bei eher konservativen Arbeitgebern bewerben. Ansonsten können Sie diesen Platz auch besser nutzen und im Lebenslauf die Unterschrift entfallen lassen.

Der Lebenslauf enthält auch Persönliches!

Es gehören nicht nur harte berufliche Fakten und Informationen aus den eigenen Ausbildungsphasen in den Lebenslauf, sondern auch ein wenig Persönlichkeit. Ein Unternehmen stellt nicht einen Lebenslauf ein, sondern einen Menschen als Arbeitnehmer, der hinter diesem einen Lebenslauf steht. Ein Personaler möchte sich ein umfassendes Bild von Ihnen machen können. Geben Sie kurz Ihre Hobbys und Interessen an. Reinste Ehrlichkeit ist dabei nicht immer die beste Option. Denn Feiern, Fußball und Party wirken beispielsweise etwas unangebracht, wenn Sie sich für eine

Führungsposition in einem internationalen Konzern bewerben. Schach sollten Sie auch nicht mit dem Ziel, vermeintliche strategische Fähigkeiten nachzuweisen angeben, wenn es nicht stimmt. Zeigen Sie sich authentisch, wenn auch bitte immer mit einem positiven Beigeschmack.